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Steuerberater Bad Schwartau
Steuerberater Bad Schwartau Aktuelles

Aktuelles zur steuerlichen Behandlung selbst getragener Gesundheitsaufwendungen

Neues Steueränderungsgesetz enthält Ausweitung der Umsatzsteuerbefreiung für heilbehandelnde Berufe ...mehr

Anfertigen einer Tumorstatistik

Eine urologische Gemeinschaftspraxis übermittelte nach Zustimmung der Patienten regelmäßig Meldungen von Tumordiagnosen ...mehr

Körperschaftsteuerpflicht eines ausgegliederten Krankenhauslabors

Ein Krankenhausträger hatte eine GmbH gegründet, die für die eigenen Krankenhäuser Laborleistungen erbrachte. ...mehr

Wechsel von einer Gemeinschafts- in die Einzelpraxis

Arztgemeinschaftspraxen, meist in der Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ...mehr

Einkommensteuer-Richtlinien 2012

Erleichterungen beim Nachweis von Krankheitskosten ...mehr

Gewinnermittlung 2013

Mit dem Ende des Kalenderjahres endet für den Arzt/die Ärztin regelmäßig auch das Steuerjahr. ...mehr

Gewerbesteuerpflicht eines ambulanten Dialysezentrums

Dialysezentrum steuerfrei? Die Finanzverwaltung begründet dies mit der Auslegung des Begriffs der „Pflegebedürftigkeit“. ...mehr

Kulturlinks

Die multimediale Neuinszenierung der erfolgreichen Zirkusshow ist auf Tournee. ...mehr

Wechsel von einer Gemeinschafts- in die Einzelpraxis

Gemeinschaft

Von der GbR zur Einzelpraxis

Arztgemeinschaftspraxen, meist in der Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), lösen sich nicht selten dergestalt auf, dass jede/r Arzt/Ärztin eigene Wege geht. Die Berufsträger trennen sich voneinander, lösen die GbR auf und jede/r übernimmt die in seinem Besitz befindlichen Wirtschaftsgüter aus der GbR heraus in seine Einzelpraxis. Die Finanzverwaltung verlangte in diesen Fällen regelmäßig, dass die Ärzte eine Realteilungsbilanz erstellen und einen Übergangsgewinn ermitteln.

BFH-Rechtsprechung

Der Bundesfinanzhof (BFH, Urteil v. 11.04.2013, III R 32/12) hielt die Forderungen der Finanzverwaltung in einem aktuellen Urteil nicht für notwendig, wenn:

Voraussetzungen
  1. Jeder ausscheidende Gesellschafter die Buchwerte der aufgeteilten und mitgenommenen Wirtschaftsgüter in seiner Einzelpraxis fortführt, und
  2. Keiner der Gesellschafter einen Spitzenausgleich gezahlt bzw. erhalten hat, und
  3. Die Gesellschafter unter Aufrechterhaltung der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung ihre berufliche Tätigkeit in Einzelpraxen fortführen.

Das Urteil wurde bislang im Bundessteuerblatt noch nicht veröffentlicht. Soweit die Finanzverwaltung im konkreten Fall das Urteil nicht von Amts wegen anwendet, ist gegen den Steuerbescheid Einspruch einzulegen.

Stand: 29. November 2013

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